ad usum proprium 
die literarische Seite von Birgit Gerlach

FUNDUS / INHALT


DAS GEDICHT

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Weststrand


Hinter mückenumschwärmtem, sumpfigem Wald

endlich ein Lichtblick!

Auf weißem Sand zu Schwemmgut gewordene Äste,

Zeugen der Endlichkeit,

die Bilanz

der unbändigen Kraft des Meeres.

Von fern tönt ein Nebelhorn.


Nackte Menschen in der eiskalten See

und Strandläufer von hier bis zum Ort.

Wellen verwischen die Spuren,

nehmen sie mit

bis hinter den Horizont,

gehen verloren

am unsteten Endpunkt.


Wolken türmen sich über dem Kap,

regenschwer und bedrohlich.

Die in Arglosigkeit Badenden hoffen,

sie mögen vorüberziehen.



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