DAS GEDICHT
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Weststrand
Hinter mückenumschwärmtem, sumpfigem Wald
endlich ein Lichtblick!
Auf weißem Sand zu Schwemmgut gewordene Äste,
Zeugen der Endlichkeit,
die Bilanz
der unbändigen Kraft des Meeres.
Von fern tönt ein Nebelhorn.
Nackte Menschen in der eiskalten See
und Strandläufer von hier bis zum Ort.
Wellen verwischen die Spuren,
nehmen sie mit
bis hinter den Horizont,
gehen verloren
am unsteten Endpunkt.
Wolken türmen sich über dem Kap,
regenschwer und bedrohlich.
Die in Arglosigkeit Badenden hoffen,
sie mögen vorüberziehen.
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